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Warum ist Bio Bio?

WARUM IST BIO BIO? – (häufig gestellte Fragen)

„Gibt es Biospeisen außer wurmigen Äpfeln und Polenta?”

Hartnäckig hält sich der Irrtum in der Gesellschaft, dass Bio nur wurmige Äpfel, Körner und ländliche Speisen sein können. Alle Grundstoffe können aus ökologisch kontrolliertem Anbau stammen, also aus dem Grauvieh aus Biohaltung kann geschmackvolleres Lendenbraten und aus Biobrokkoli ausgezeichnete Brokkolicremesuppe zubereitet werden. Treten Sie in die Welt der gastronomischen Erlebnisse ein und probieren Sie im Nimród Biorestaurant die Biospezialitäten unserer Küche!

Im Nimród Bioladen finden Sie alles, was Sie zu einer gesunderen Lebensführung im Alltag brauchen können!

Ernähren Sie sich gesund!

Schützen Sie Ihren Körper, auf dem sich auch das seelische Gleichgewicht basiert!

Ein ungarisches Sprichwort besagt: „Die Gesundheit ist die Krone auf dem Kopf der Menschen, aber nur die Kranken sehen sie.”

 

Was sind die Prinzipien der Biowirtschaft?

Die Biowirtschaft – die in  der Umgangssprache mit Ökowirtschaft und organischer Wirtschaft gleichgesetzt wird – bedeutet die Schaffung von nachhaltiger Landwirtschaft und gesunden Lebensmitteln.

Im Mittelpunkt der nachhaltigen Landwirtschaft steht das zerbrechliche Gleichgewicht, zu dem der Weg durch den harmonischen Kreislauf von Pflanzenanbau und Tierhaltung führt. Die Schaffung der Harmonie bedarf des Erkennens der entsprechenden Anteile, was soviel bedeutet, dass das Teil der angebauten Pflanzen, das an Tiere verfüttert wird, durch Nährstoffe ersetzt wird, die aus der Tierhaltung stammen.

Garantie für die gesunden Lebensmittel sind Bioprodukte, die frei von Farbstoffen, Geschmacksverstärkern, künstlichen oder natürlichen Aromastoffen, Stabilisatoren und künstlichen Süßungsmitteln, also frei von überflüssig in den Körper kommenden Zusatzstoffen sind.

 

Wodurch werden Bioprodukte Bio?

Bioprodukte nennt man pflanzliche oder tierische Lebensmittel, die nach den Regeln der Biowirtschaft unter streng kontrollierten Bedingungen hergestellt (also nicht nachträglich zertifiziert) werden.

Verordnungen zur Regelung der Biowirtschaft in Ungarn:

  • 2092/91 EU-Verordnung
  • die Verordnung 140/1999 der ungarischen Regierung und die gemeinsame Ministerialverordnung  2/2000 der Ministerien FVM und KÖM

 

Was bedeuten streng kontrollierte Bedingungen?

Im Pflanzenschutz wird die Vorbeugung bevorzugt. Die Schädlinge werden meistens mechanisch bekämpft (durch Schutz des natürlichen Lebensraumes der natürlichen Feinde der Schädlinge, wie Insekten, Vögel und andere Tierarten, bzw. durch Nestbau), sehr wichtig ist aber auch die Förderung der Artenvielfalt und die Abschaffung der Monokulturen.

In der Biowirtschaft wird auch „besprüht”, aber ausschließlich mit Mitteln, die die Pflanzen nicht aufnehmen und mit Wasser einfach abgespült werden können. Es ist überraschend, dass viele Pflanzen ihren Gefährten zu Hilfe kommen können. Ein ausgezeichnetes Sprühmittel ist zum Beispiel der Brennnesseltee.

Eine Voraussetzung der Biotierhaltung ist die Sicherung der entsprechenden Umgebung, da für die gesunde Entwicklung der Tiere der entsprechend große Raum, das natürliche Licht und die frische Luft unerlässlich sind.

Dem Biobauern ist der enge Lebensraum für die Rinder, Schafe und Schweine genauso verboten, wie der Käfig für die Hühner. Als Futter sind genmanipulierte und leistungssteigernde Produkte ausgeschlossen.

Verantwortlich für die Kontrolle sind:

  • FVM-Kontrollbehörde
  • Biokontroll Hungária Nonprofit Kft.

 

Wie kann man sich gegen Umweltverschmutzung und Krankheiten schützen?

Die kontinuierlichen Überprüfungen und die Verbesserung der Kontrollsysteme sorgen dafür, dass die auch für die Biowirtschaft unvermeidlichen Umweltgefahren (z.B. Luft- und Grundwasserverschmutzung) rechtzeitig erkannt und behandelt werden können.

Natürlich können auch die Tiere des Biobauern erkranken, aber der Tierarzt greift zuerst zu Mitteln auf pflanzlicher Basis oder zur Homöopathie, Antibiotika kommen nur als letzte Möglichkeit zur Anwendung. Strikte Regeln bestimmen, wie lange die Wartezeit ist, nach der das Fleisch und die Milch des behandelten Tieres verwendet werden darf.